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Das Ende von Weimar [Sep. 26th, 2016|10:38 pm]
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Ist zu beklagen, jetzt wo der Sänger ihrer Auflösung von uns gegangen ist. Karl Dietrich Bracher, einer meiner geschätzten Professoren in Bonn. Guter Mann. Immerhin, hat er, bzw. es, es in die Zeit-Liste der 100 Sachbücher geschafft. Lese ich gerade.
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Im Vertrauen gesagt [Sep. 25th, 2016|04:24 pm]
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Am wilden Fluß. Ein Action-Film mit Meryl Streep. Auf die Idee muss man erst einmal kommen. Der Film war allerdings nicht ganz grandios, obwohl auch Kevin Bacon sein böses Bestes gab. Schon besser The Hand that rocks the Cradle. WonderBoys ganz nett, aber das Meisterwerk natürlich L.A. Confidential. Aus der Serie wie mache ich aus einem unlesbaren Roman einen sehr guten Film. Gutes Drehbuch und hervorragende Schauspieler sind sehr hilfreich. Crowe und Spacey. DeVito und Guy Pearce und die unvergleichliche Frau Basinger. Die setzte Hanson auch noch schlau in 8 Mile ein. Und als Schauspieler trat er in Adaption ein. Nicht, dass er sich mir da ins Gedächtnis gesetzt hätte.
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Dept. Platten [Sep. 14th, 2016|02:52 pm]
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701. Emerson, Lake & Palmer – Works I [ DoLP] (1977) (6)
702. Al Stewart – 24 Carrots (1980) (6)
703. Captain & Tennille – Keeping our Love warm (1980) (6)
704. Tony Banks – A curious feeling (1979) (4)
705. Pointer Sisters – Black & White (1981) (7)
706. Randy Newman – Little Criminals [a] (1977) (7)
707. Steve Winwood – Roll with it (1988) (5)
708. Paolo Conte – Concerti [Live] [DoLP] [a] (1985) (4)
709. David Qualey – Guitar Solo [a] (1978) (5)
710. Giacomo Puccini – Madame Butterfly [Karajan, Callas, Teatra alla Scala] [ 3 LPs] (?) (7)


Emerson, Lake and Palmer spielen je eine Plattenseite eigene Sachen, alle unterschiedlich und alle unterschiedlich schlimm. Auf der vierten Seite dann als Gruppe. Und wenn man mal ein Beispiel sucht für den schönen Satz, wonach das Ganze größer ist als die Summe der Teile, so nehme man dies hier. Fanfare of the Common Man hat mir seinerzeit gefallen, gefällt mir noch immer. Liegt natürlich auch an der Komposition.
Pointers Sisters sind ganz nett. Aber eigentlich ist die einzige Platte, die was besonderes ist, - und Klassik nehme ich hier aus - die von Newman. Die müsste man wahrscheinlich noch einmal mit Verstand hören.

Bestes Stück: Short People Randy Newman
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Schwerer Brocken [Sep. 5th, 2016|06:59 pm]
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Da befindet sich plötzlich ein schöner Brockhaus im Haushalt, und das erste, was ich ernsthaft nachschlage, weil ich gerade eine Biographie über ihn lese, ist Orson Welles. Und da steht schwarz auf weiß, dass er den Film Citizen Cane gedreht habe!
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Gonxha [Sep. 4th, 2016|10:44 am]
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Ich halte mich für einen hartgesottenen Katholiken. Der soll erstmal kommen, der mich davon überzeugt, dass die Kreuzzüge oder die Inquisition schlecht waren. Aber die Heiligsprechung der Mutter Teresa empört mich. Was ist aus der schönen Tradition geworden, die Leute hundert Jahre ruhen zu lassen, bevor man eine Heiligsprechung auch nur in Erwägung zieht? Dass sie nicht an Gott geglaubt hat, will ich ihr nicht ankreiden, aber Geld von dubiosesten Gestalten angenommen zu haben schon. Dass sie Menschen durch Vorenthaltung von elementarsten Hygiänestandards in einen frühzeitigen Tod getrieben hat, auch. Das Vorenthalten von Schmerzmitteln mit dem Argument, dass man dadurch dem Leiden Jesus näher ist, leuchtet mir schon ein, aber in den letzten Stunden dann die Segnungen der Palliativmedizin für sich selbst in Anspruch zu nehmen ist der Gipfel der Unverfrorenheit. Für sie zu beten, dass sie nicht in die Hölle fährt, halte ich für angemessen, aber sicher nicht zu ihr zu beten. Und damit hat sich auch unser Papst ins Abseits gestellt.
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Wilder [Sep. 1st, 2016|06:42 pm]
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De mortuis nil nisi bene and all that, aber Gene Wilder war in Frankenstein junior so ausgesprochen unkomisch, dass es beinahe zum Lachen wäre. Und bei Woody Allen fand ich ihn auch nicht viel besser.
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Mission Impossible [Aug. 29th, 2016|07:18 pm]
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Ein unmöglicher Auftrag scheint es nicht zu sein, eine einigermaßen seriöse Liste der besten Filme der letzten 16 Jahre zusammenzustellen, und doch fallen mir erst im Nachhinein folgende Perlen ein:

Company Men (John Wells, 2010)
The Counselor (Ridley Scott, 2103)
The Debt (John Madden, 2010)
The Incredibles (Brad Bird, 2004)

Wovon Incredibles definitiv Top-!0-Material ist. Schon lustig wie absurd schlechte Bewertungen diese Filme teilsweise auf IMDB haben, was nun beinahe auch wieder tröstlich ist.

Und Dan Briggs, der erste Chef der IMF, bzw. dessen Alter Ego, Steven Hill, bzw. Solomon Krakovsky (warum braucht man einen Künstlernamen?) ist in den endgültigen Ruhestand getreten. Der war gut, sehr gut sogar, aber, sagen wir so, seine Ersetzung durch Peter Graves ("Guten Morgen, Mr. Phelps) hat der Show jedenfalls nicht geschadet, (anders als die von Landau und Bains, oder die von Sharona in Monk, aber lassen wir das). Hill jedenfalls, wurde gefeuert, weil er sich weigerte am Sabbat zu drehen, liest man. So ist es recht.
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Mein Gott, Henning [Aug. 25th, 2016|04:24 pm]
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Walter Scheels bedeutendste Leistung war zweifellos "Hoch auf dem gelben Wagen", aber wir wollen nicht vergessen, dass er maßgebend an der einzig würdigen Koalition der bundesdeutschen Geschichte beteiligt war und auch bei den Ostverträgen seinen guten Anteil hatte.
Und doch fällt mir als allererstes ein, dass mal irgendjemand (Karl-Heinz Wocker?) im Radio einen Anrufer belehrte, dass sich Klientel auf Walter Scheel reimt. Zu Herrn Voscherau kann ich nichts sagen, bestimmt auch ein wackerer Mann.
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Filme unserer Zeit [Aug. 24th, 2016|10:06 am]
liedzeit
Die BBC hat gerade Kritiker in aller Welt nach Ihren Lieblingsfilmen der jüngeren Vergangenheit, seit 2000, befragt und daraus eine Bestenliste kompiliert. Wie nicht anders zu erwarten sind da eine Menge Filme dabei, die ich nicht kenne (65). Werckmeister harmóniák würde ich gern mal sehen, und natürlich auch alle anderen. Mulholland Drive fand ich damals gut, aber so richtig erinnere ich mich nicht an ihn, darum schafft der das nicht in meine Liste.

1. Cloud Atlas (Tom Tykwer, Lana Wachowski, 2012)
2. Shutter Island (Martin Scorsese, 2010)
3. Eternal Sunshine of the Spotless Mind (Michel Gondry, 2004)
4. A Serious Man (Joel and Ethan Coen, 2009)
5. Spider-Man 2 (Sam Raimi, 2004)
6. 25th Hour (Spike Lee, 2002)
7. X-Men 2 (Bryan Singer, 2003)
8. Moonrise Kingdom (Wes Anderson, 2012)
9. Barbara (Christan Petzold, 2012)
10. Blue Jasmine (Woody Allen, 2013)

Und auf den folgenden Plätzen kämen dann....

Mystic River (Clint Eastwood, 2003)
A Most Violent Year (J.C. Chandor, 2014)
Adaption (Spike Jonze, 2002)
The Master (Paul Thomas Anderson, 2012)
Inside Llewyn Davis (Joel and Ethan Coen, 2013)
Boyhood (Richard Linklater, 2014)
The Wrestler (Darren Aronofsky, 2008)
Prisoners (Denis Villeneuve, 2013)
Catch me if you can (Steven Spielberg, 2002)
Source Code (Duncan Jones, 2011)
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Arthur und Ernst [Aug. 21st, 2016|10:26 am]
liedzeit
Neulich endlich und zum ersten Mal Love Story gesehen, ein Film immerhin mit meinem Lieblingsschauspieler. Und wider Erwarten fand ich den sehr gut. Obwohl die Musik sehr nervtötend ist, aber eigentlich natürlich auch gut.
Und Ernst Nolte habe ich immer gerne gelesen. Den Historikerstreit konnte ich damals schon nicht verstehen, aber verschiedene Ansichten zu einem Thema soll es wohl geben.
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